Wirbelsäuleninstabilität

Die Wirbelsäuleninstabilität wird definiert als die Unfähigkeit der Wirbelsäule, das Rückenmark und die Nerven unter physiologischer mechanischer Belastung ausreichend zu schützen. Zahlreiche Erkrankungen können eine Wirbelsäuleninstabilität verursachen, zum Beispiel eine Wirbelfraktur, ein Tumor oder eine fortgeschrittene Arthrose.

Die Beurteilung der Stabilität bzw. Instabilität der Wirbelsäule basiert auf klar definierten Kriterien und erfordert die Durchführung einer Wirbelsäulen-CT, einer Magnetresonanztomographie sowie in bestimmten Fällen auch dynamischer Röntgenaufnahmen der Wirbelsäule. Auf Grundlage dieser klinischen und radiologischen Beurteilung kann der Neurochirurg den „Grad“ der Instabilität der Wirbelsäule bestimmen.

Bei einer geringgradigen Instabilität kann eine konservative Behandlung ausreichend sein. Diese besteht in der Immobilisation, dem Tragen eines Korsetts oder einer Halskrause, je nach betroffenem Abschnitt der Wirbelsäule. Die Behandlungsdauer beträgt in der Regel zwischen 6 und 12 Wochen und wird von regelmäßigen radiologischen Kontrollen begleitet.

Bei einer ausgeprägteren Instabilität ist eine stabilisierende Operation notwendig, um die Stabilität der Wirbelsäule wiederherzustellen. Der Standard-Eingriff ist die Stabilisierung mit transpedikulären Schrauben, bei der mithilfe von Osteosynthesematerial eine stabile Verbindung geschaffen wird. Nach der Behandlung ist keine zusätzliche Immobilisation oder das Tragen eines Korsetts erforderlich.

Dr. Robert und Dr. Bonasia führen diese Eingriffe minimalinvasiv durch, um die Hautinzision (perkutane Technik) sowie das paravertebrale Muskeltrauma so gering wie möglich zu halten.

Wirbelsäulenstabilisierung und interkorporelle Fusion

Nach einer solchen operativen Behandlung absolviert der Patient eine physiotherapeutische Nachbehandlung zur Entspannung der paravertebralen Muskulatur und nimmt seine alltäglichen Aktivitäten innerhalb von etwa einem Monat schrittweise wieder auf. Dr. Robert und Dr. Bonasia bieten nach dieser Art von Eingriff ambulante Kontrolluntersuchungen über einen Zeitraum von einem Jahr an.