Hirntumoren
Hirntumorerkrankungen stellen eine große und sehr heterogene Gruppe von Erkrankungen dar. Allgemein unterscheidet man zwei Haupttypen von Hirntumoren. Einerseits gibt es Tumoren, die außerhalb des Gehirns wachsen und dieses von außen komprimieren – die sogenannten extraaxialen Tumoren. Andererseits gibt es Tumoren, die innerhalb des Gehirngewebes entstehen – die intraaxialen Tumoren.
Extraaxiale Tumoren sind sehr häufig gutartige Tumoren, die von der Dura mater ausgehen. Durch ihr langsames Wachstum komprimieren sie das Gehirn und können es reizen. Aus diesem Grund können epileptische Anfälle oder langsam fortschreitende neurologische Defizite auftreten. Zum Zeitpunkt der Diagnose können diese Tumoren bereits ein beträchtliches Volumen erreicht haben.
Die Therapie der ersten Wahl ist die chirurgische Entfernung. Als Alternative kommt eine gezielte Radiotherapie in Betracht, deren Ergebnisse jedoch im Vergleich zur Operation geringer sind. Dr. Robert verfügt über große Erfahrung in der Entscheidungsfindung und in der chirurgischen Behandlung dieser Tumoren, insbesondere der komplexeren Tumoren der Schädelbasis. Diese Behandlungen führt er in der Clinique La Source in Lausanne durch.
Intrakranielles Meningeom
Intraaxiale Tumoren sind in der Regel aggressiver und zeichnen sich durch ein schnelleres Wachstum aus. Häufige Symptome sind Kopfschmerzen, Übelkeit sowie eine rasche Verschlechterung neurologischer Defizite.
Bei der Diagnose eines intraaxialen Tumors ist es von entscheidender Bedeutung, die histologische Diagnose zu kennen (durch Tumorbiopsie). Aus diesem Grund ist entweder eine chirurgische Entfernung oder eine stereotaktische Nadelbiopsie des Tumors angezeigt. Unter den intraaxialen Tumoren gibt es zahlreiche unterschiedliche histologische Typen mit sehr unterschiedlicher Prognose.
Nach der Operation ist häufig eine ergänzende Behandlung in Form von Radiotherapie, Chemotherapie oder einer Kombination beider Verfahren erforderlich. Dr. Robert und Dr. Bonasia führen diese Eingriffe in der Clinique La Source in Lausanne durch.
Intraaxialer Tumor im MRT