Aneurysma des Gehirns und andere zerebrale Gefäßerkrankungen
Zerebrale Gefäßerkrankungen stellen eine Gruppe wichtiger Erkrankungen dar, von denen die bekannteste das Hirnaneurysma ist.
Multiple Aneurysmen der Hirnarterien
Ein Hirnaneurysma entsteht durch die Degeneration der Wand einer Hirnarterie. Die Bildung eines Aneurysmas ist ein langsamer Prozess, der durch häufige kardiovaskuläre Risikofaktoren (Rauchen, Bluthochdruck, Cholesterin, Diabetes) sowie genetische Faktoren begünstigt wird. Ein Hirnaneurysma verursacht nur sehr selten ein neurologisches Defizit, wenn es nicht platzt. In seltenen Fällen, wenn das Aneurysma groß ist, kann es umliegende neurologische Strukturen komprimieren, zum Beispiel einen Hirnnerv.
Die Entdeckung eines Hirnaneurysmas erfordert häufig eine Konsultation bei einem neurochirurgischen Spezialisten. Nach bestimmten Kriterien wird festgelegt, ob ein Aneurysma ein hohes Rupturrisiko hat und somit eine Hirnblutung verursachen kann. In diesem Fall kann eine „präventive“ Behandlung des Aneurysmas vorgeschlagen werden.
Zu den Risikofaktoren, die die Wahrscheinlichkeit einer Ruptur erhöhen, gehören die Größe der Aussackung über 7 mm, ihre Lage an bestimmten Hirnarterien, Rauchen, Bluthochdruck und die Anzahl bestehender Aneurysmen.
Clipping eines Aneurysmas
Es gibt zwei Arten von Verschlussbehandlungen bei einem Aneurysma: die chirurgische Klippung und das endovaskuläre Coiling.
Dr. Robert und Dr. Bonasia verfügen über große Erfahrung in der Entscheidungsfindung und in der Kontrolle von Hirnaneurysmen. Diese Behandlung wird in der Clinique La Source in Lausanne durchgeführt.
Das zerebrale Kavernom
Ein zerebrales Kavernom ist eine Gefäßerkrankung des Gehirns und stellt eine venöse Fehlbildung dar, bei der sich Venen im Hirngewebe ansammeln, anstatt eine normale Vene zu bilden. Die häufigsten neurologischen Symptome sind epileptische Anfälle, motorische Defizite oder wiederkehrende Kopfschmerzen.
Die klassische Behandlung besteht in der chirurgischen Entfernung durch eine Kraniotomie unter Vollnarkose. Eine Alternative kann die Strahlentherapie sein, wenn die Läsion als inoperabel gilt.
Zerebrales Kavernom
Zum Glück sind die meisten Kavernome asymptomatisch und stabil. Daher müssen sie in diesen Fällen lediglich mit regelmäßigen radiologischen Kontrollen überwacht werden.
Dr. Robert und Dr. Bonasia verfügen über große Erfahrung in der Entscheidungsfindung und in der Kontrolle zerebraler Kavernome. Sie führen diese Eingriffe in der Clinique La Source in Lausanne durch.
Arteriovenöse Malformationen (AVM)
Zerebrale arteriovenöse Malformationen gehören zu den komplexen neurovaskulären Erkrankungen. Es handelt sich um eine Fehlbildung, die sowohl die Hirnarterien als auch die -venen betrifft und sich innerhalb eines umschriebenen Bereichs des Gehirns befindet. Auch AVMs nehmen im Laufe des Lebens in der Regel nicht an Größe zu (im Gegensatz zu Tumoren), können jedoch zahlreiche neurologische Probleme verursachen, wobei die schwerwiegendste Komplikation die Hirnblutung ist.
Wie bei anderen Gefäßerkrankungen verursachen die meisten AVMs keine Blutungen, und regelmäßige radiologische Kontrollen reichen aus, um ihre Entwicklung im Laufe der Zeit zu überwachen.
Wenn jedoch eine Behandlung erforderlich ist, bestehen die drei Hauptpfeiler der Therapie aus mikrochirurgischer Entfernung, endovaskulärer Embolisation und Radiochirurgie. Diese Behandlungen können kombiniert werden, um eine AVM vollständig zu behandeln.
Wie bei anderen neurovaskulären Erkrankungen ist eine multidisziplinäre Besprechung entscheidend, um gute therapeutische Entscheidungen zu treffen. Dr. Robert und Dr. Bonasia verfügen über große Erfahrung in der Entscheidungsfindung und in der Kontrolle von AVMs. Sie führen diese Eingriffe in der Clinique La Source in Lausanne durch.
Zerebrale arteriovenöse Malformationen